Brustkrebs Vorsorge MamaWahnsinn

Mamakolumne: Vom Knoten in der Brust…

Der Brustkrebs und die Vorsorge – ich will jetzt keinen schocken und gebe gleich Entwarnung, die Story ist schon älter. Doch Pink Ribbon ist gerade im Oktober in vieler Munde, das traurige Thema geht auch mir unter die Haut und beschäftigt mich sehr. Deshalb lasse ich euch auch die Story vom Knoten hier. Vielleicht ermutigt sie euch, einen Termin zu vereinbaren. Vorsorge kann Leben retten. Keine Angst, ich muss mich immer wieder selbst an der Nase nehmen… 

Ich bin eine Mimose

Bevor ich allerdings beginne, gibt es noch ein paar persönliche Details von mir, die ihr noch nicht kennt oder vielleicht schon vergessen habt: Denn ich bin wehleidig und eine Mimose. Und trotzdem meide ich den Arzt, wie die Katze den Hund. Meinen Arzt zumindest, für die Kinder fahre von Pontius nach Pilatus. Doch zurück zu mir: Eine Schürfwunde plagt mich (und alle die mir zuhören) vier Tage lang, ein Bienenstich eine Woche. Bitte fragt mich jetzt nicht, wie ich drei vier so entzückende Kinder bekommen konnte – und das dazu noch auf natürlichem Weg. Meine heimliche Erklärung ist der Hormon-Rausch, der Hexenschuss vor acht Jahren hat mich mehr geplagt als die Geburten. Tatsache!

Das ist aber noch nicht alles: Zusätzlich bin ich ein bekennender Hypochonder. Ich musste sogar aufhören, Grey’s Anatomy zu schauen. Ehrlich! Nach einem in der Serie diagnostizierten Hirntumor hatte ich Kopfschmerzen. Die meisten Krankheit habe ich im Anschluss gegoogelt und einige Symptome gespürt. Zum Arzt ging ich trotzdem nicht, ich habe mir lieber meine eigene Story zusammengesponnen.

Der Knoten in der Brust

So, keine Sorge, ich komme schon zum Punkt: Vor mittlerweile mehr als drei Jahren habe ich zu meinem Entsetzen einen Knoten in meiner rechten Brust ertastet – er war zirka einen Zentimeter groß. Obwohl mich meine Ärztin, die ich eigentlich sehr selten aufsuche, schon länger zur Mammographie schicken wollte, habe ich diesen Termin immer auf die lange Bank geschoben. Nach dem Abstillen hatte ich 1.000 Ausreden. Doch DA war es an der Zeit – ich spürte diese Verhärtung, ich rief endlich an und vereinbarte einen Termin. Wie es mir in der Zwischenzeit gegangen ist, könnt ihr vielleicht nachvollziehen? Gut ging es mir nicht, ich konnte kaum schlafen und war ziemlich nervös.

Dann stand ich damals da in diesem kahlen Raum, meine Brust wurde zusammengequetscht und durchleuchtet – die Minuten bis zum klärenden Gespräch mit dem Doktor kamen mir wie Stunden vor, ich hatte ein mulmiges Gefühl, ich zitterte. Als der Arzt dann „Alles gut – nur eine Fettablagerung“ sagte, fiel mir ein Stein vom Herzen. Eines schwörte ich mir aber damals: Die nächste Mammographie wird nicht mehr so lange hinausgeschoben. Da ich in der Zwischenzeit schwanger und bis heuer gestillt habe, war es nicht möglich. Der nächste Termin ist jedoch schon vereinbart.

In diesem Sinne, meine Lieben: THINK PINK! Schauen wir auf uns! Wir haben nur eine Gesundheit! Vorsorge ist wichtig! Wie oft geht ihr zur Vorsorge? 
Und bitte Hut ab vor allen Frauen und Familien, die wirklich betroffen sind! Ihr seid wahre Heldinnen! Ich umarme euch und schicke euch ganz viel Kraft!

Brustkrebs Vorsorge MamaWahnsinn

PS: Details über mich, das Alter meiner Mädis, meinen Mama Blog etc. findet ihr hier.

2 Comments
  • Petra
    Posted at 11:41h, 15 Oktober Antworten

    Meine Liebe, das ist so ein wichtiges Thema! Auch mir geht es sehr nahe, denn meine Mama ist vor knapp 20 Jahren an Brustkrebs erkrankt. Das war eine furchtbare Zeit, die zum Glück ein gutes Ende hatte. Sie hatte unglaublich viel Glück – und vor allem gute Ärzte. Deswegen bin auch ich sehr pingelig mit der Vorsorge. Selbstuntersuchung sowie regelmäßige Kontrolle. Wenn ich mir überlege, dass meine Mum nicht mal 50 war, als der Krebs entdeckt wurde, wird es mir mit mittlerweile auch 40plus schon sehr mulmig zumute. Zumal ich zur Risikogruppe gehöre, aufgrund der familiären Vorbelastung. Ich gehe allerdings zum Ultraschall statt zur Mammographie. Warum? Weil der Knoten in der Brust meiner Mum nicht zu sehen war bei der Mammographie. Aber weil der Arzt ein schlechtes Gefühl hatte, hat er sie weiterverwiesen. Das hat ihr wohl das Leben gerettet. Ich habe jetzt einen absoluten Spezialisten gefunden, bei dem ich nächste Woche das erste Mal bin. Denn diese Krankheit ist meine größte Angst als Mama von 3 kleinen Kindern. Und ich kann sehr gut nachvollziehen, wie es dir damals ging mit dem Knoten. Ganz liebe Grüße und ein Bussi nach Kärnten

  • Gerd
    Posted at 00:48h, 17 Oktober Antworten

    Das höchste Risiko für eine Frau eine Brustkrebspatientin zu werden, ist wenn sie regelmässig eine Mammographie kriegt.

    Die echten Fakten über Brustkrebs und Mammografie (Bruströntgen) haben schon lange gezeigt, dass die vorsorgliche Früherkennung von „Krebsen“ mit Präventionsmaßnahmen (Beispiel: Mammografie, Tomosynthese und herkömmliche Mammografie) in vielen Fällen falsch ist (hauptsächlich wegen vielen Überdiagnosen und der Röntgen-Bestrahlung) aber ganz viele Frauen trotzdem behandelt werden (deswegen sind die ein Opfer der Übertherapien). Das Ergebnis is, dass Millionen von Frauen missbehandelt und umgebracht worden sind wegen diesen „fortgeschrittenen“ Untersuchungen und medizinischen Behandlungen, und dass Mammografie (Tomosynthese und herkömmliche Mammografie) viel mehr schweren Schaden anrichtet als dass es bedeutendes Gutes bringt (Mammografie ist meistens Früherkennung von falschen „overdiagnosed“ Krebsen und Spätererkennung, nicht Früherkennung, von echten Krebsen) (Quellen: Peter Gotzsche’s ‚Mammography Screening: Truth, Lies and Controversy‘ and Rolf Hefti’s ‚The Mammogram Myth‘).

    Jeder der dieses Thema ein wenig genauer anguckt, kann sehen, dass es fast ausschliesslich fabrizierte Statistiken und „wissenschaftliche“ Daten/Evidenz vom medizinischen Riesengeschäft sind, die diesen Test unterstützen.

    Das riesige medizinische Krebsgeschäft hat schon jahrzehntelang das Volk angelogen mit falschen Statistiken. Dieses riesengrosse, profitgeile Geschäft sagt den Leuten wie unglaublich „forgeschritten“ ihre Präventionsmaßnahmen, Untersuchungen und Behandlungen sind, aber verschweigt den grossen Schaden, den sie wirklich anrichten. Es ist fast alles Lüge.

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