mamawahnsinnhochdrei Wahnsinn

Was mich in den Wahnsinn treibt!

Willkommen im Mama Wahnsinn! Gegen Chaos bin ich zwar immun, aber ich habe einmal ein paar Punkte aufgelistet, die mich aka MamaWahnsinnHochDrei wirklich in den Wahnsinn treiben. Voll und ganz! Dann heißt es: WUUUUUUUUUUUUUSSSSSSSSSAAAAAAAAAAA! Wenn wir zu Hause sind, flüchte ich daraufhin meistens kurz in die Speisekammer, schließe die Türe und atme tief ein und aus oder stecke mir schnell und unbemerkt ein Stück Schokolade in den Mund. Bald werde ich rollen…

#1 Nicht zuhören
Es dürfte sich hierbei um ein allgemeines Phänomen handeln: Denn einige kleine Lieblinge haben scheinbar etwas mit oder bei den Ohren. Der Besuch beim HNO-Arzt blieb zum Glück ohne ernstere Diagnose – sie hören einwandfrei. Die Eltern – so auch ich – haben keine Ahnung, was den Kleinen fehlt, jedoch gewissen Phrasen wie zum Beispiel „Könntest du dir bitte die Jacke anziehen?“, „Bitte, sei so lieb und tu jetzt weiter!“ oder „Zieh dich jetzt biiiiiittteee endlich an!“ werden überhört, die Süßen sind sozusagen immun dagegen. Die Wirkung von „Zieh. Dich. An. Sofort.“ wird auch immer schwächer.
Mein neuester Trick: „Jiajlid lkasjdfli lkjlkjcjlkahjekcjlkj!“ – ich sage (allerdings ziemlich laut) einfach irgendeinen Kauderwelsch. Meine Prinzessinnen sind daraufhin so irritiert, dass sie mich mit ihren großen Augen ansehen und staunen. Der Zweck heilt die Mittel – endlich habe ich ihre Aufmerksamkeit! „Das heißt auf Deutsch: Zieht. Euch. An. Jetzt. Sofort.“, erkläre ich dann (vielleicht auch etwas lauter).

#2 Streiten
Bei der Frage, was sie überhaupt nicht mögen, kommt jedes Mal die Antwort: „Streit mit meiner Schwester“. Nicht nur in ein Freundschaftsbuch habe ich diese Worte schreiben müssen. In der Realität sieht es anders aus, sie bleiben sich selbstverständlich nichts schuldig. Es wird geschupft, gehaut und und uuuuuuund (gewisse Details lasse ich jetzt bewusst weg). Endlose Erklärungen etc. pp. fruchten nur teilweise.
Und ein Ende ist zumindest im Hause MamaWahnsinnHochDrei noch lange nicht in Sicht: Ich bin nämlich wirklich gespannt, wohin das mit unserer dritten Zuckermaus führen wird, denn obwohl sie erst 15 Monate alt ist,  behauptet sich die Kleine schon ziemlich. Wenn sie ein Spielzeug haben will, dann will sie es – die großen Schwestern MÜSSEN nachgeben, ansonsten schreit sie wie am Spieß und hört nicht auf. Echt nicht! Die zwei älteren Schwestern sind so schockiert, dass sie immer nachgeben. Noch.

#3 Starr wie Bock 
Ihr kennt das bestimmt, wenn die Süßen am Boden liegen und bewegungsunfähig sind? „Könntest du dir bitte die Hose anziehen?“ – nach der achten Aufforderung und bevor ich die Nerven endgültig verliere, probiere ich es dann selbst. Doch: Es funktioniert nicht! Der anzuziehende Goldschatz stellt sich starr – presst die Beinchen fest zusammen  und gibt die Arme zum Körper. ÄHHHHHH!!! WUUUUSSSSAAAA!  Tief einatmen. Tief ausatmen. Und auf bessere Zeiten warten! Tief einatmen. Tief ausatmen. Einmal lässt die Körperspannung nach! Spätestens aber wenn – pädagogisch nicht wertvoll – die Kitzelmaschine kommt.

#4 Blubbern
Ich gestehe offen und ehrlich, ich mag die Blubberei mit dem Strohhalm nicht. Und natürlich gibt es immer wieder liebe Tanten und auch (blonde) Onkel, die bei meinen drei Goldschätzen dieses lustige Spiel immer wieder in Erinnerung rufen. Sehr lustig vor allem, wenn es sich beim Getränk um einen zuckersüßen Saft handelt, der dann am ganzen Tisch, im Gesicht und in den Haaren der Kleinen und (zum Glück auch) Großen verteilt ist. HAHAHAHAHAHA!!! Selber schuld!

# 5 Heimlich naschen 
Woher haben MEINE Kinder diese Angewohnheit nur??? Denn heimlich Schokolade essen darf eigentlich nur ich 😉 ! Unlängst tappte meine große Prinzessin aus unserer Speisekammer und sah mich verstohlen an. Ich fragte sie etwas, sie drehte sich weg und grinste. Als ich sie genauer betrachtete, merkte ich, dass sie etwas im Mund hatte. Erwischt! Sie war allein in der Süßigkeitenlade und hat meinen Vorrat weggejausnet! KREISCHHHHHHHHH!

#6 Meinung ändern
Zuerst blau, dann gelb. Zuerst ein Käsebrot, dann ein Wurstbrot. Zuerst Kartoffel, dann Nudeln. Zuerst quer geschnitten, dann längs geschnitten. Die Liste ist elendslang beziehungsweise unendlich. Dazwischen liegt immer ein mittelgroßes bis schweres Drama. Denn prinzipiell ist nichts, wie ursprünglich gewünscht oder gewollt. „Ich hab dir doch gesagt, dass ich das so haben will und nicht so. Hörst du mir nicht zu?“, heißt es dann. Oft frage ich mich wirklich, wo die versteckte Kamera steht!?!

In diesem Sinne: Hallo Lieblinge! Hallo Leben! Hallo Wahnsinn! Ich bin so unendlich dankbar, dass ihr da seid und uns bereichert. Ohne euch würde ich nicht wissen, wie belastungsfähig ich eigentlich sein kann und wie bedingungslos stark ich im Stande bin zu lieben. Ihr seid mein EIN und ALLES und der alltägliche Wahnsinn gehört einfach dazu!

Fortsetzung folgt. Keine Sorge! Ich arbeite parallel schon an dem Blogpost „Was mich glücklich macht!“ Coming soon

 

2 Comments
  • Susanne
    Posted at 11:09h, 26 November Antworten

    Tolle Sache, dieser Artikel. Kenne ich von vorne bis hinten genauso! 😀

  • Ulrike
    Posted at 22:30h, 18 Juli Antworten

    suuuuuuuper! Den Kauderwelsch-Trick werd ich morgen gleich ausprobieren… meine Kinder habens auch an den Ohren…. Zum blubbern brauchen sie keinen Strohhalm, das geht auch so und ich mag es nicht… derzeit hoch im Kurs: spucken. ich kann es nimmer haben. Ist aber grad en vogue im Kindergarten. Und der kleine macht begeistert mit….. Wenn sie nicht sooooooo unendlich lieb wären ????????

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