Willkommen im MamaWahnsinn! Gegen Chaos bin ich zwar immun, doch in dieser Story habe ich euch ein paar Sachen aufgelistet, die mich in den Wahnsinn treiben können. Voll und ganz! Dann heißt es: WUUUUUUUUUUUUUSSSSSSSSSAAAAAAAAAAA!!!! Beziehungsweise mit diesen simplen Punkten hole ich mich dann wieder herunter.

Das treibt mich in den MamaWahnsinn

Keine Sorge, nein ich bin noch nicht immun… Auch Jahre später mit einem weiteren Liebling und einem kleinen Hund nicht. Ja, es gibt Sachen, dich mich an die Grenze bringen.

#1 Nicht zuhören
Es dürfte sich hierbei um ein allgemeines Phänomen handeln: Denn manche Lieblinge haben scheinbar etwas mit oder bei den Ohren. Der Besuch beim HNO-Arzt blieb zum Glück ohne ernstere Diagnose – sie hören einwandfrei. Die Eltern – so auch ich – haben keine Ahnung, was den Kleinen fehlt, jedoch gewisse Phrasen wie zum Beispiel „Könntest du dir bitte die Jacke anziehen?“, „Bitte, sei so lieb und tu jetzt weiter!“ oder „Zieh dich jetzt biiiiiittteee endlich an!“ werden überhört, die Süßen sind sozusagen immun dagegen. Die Wirkung von „Zieh. Dich. An. Sofort.“ wird auch immer schwächer.
Mein altbewährter Trick: „Jiajlid lkasjdfli lkjlkjcjlkahjekcjlkj!“ – ich sage (allerdings ziemlich laut) einfach irgendeinen Kauderwelsch. Meine Lieblinge sind daraufhin so irritiert, dass sie mich mit ihren großen Augen ansehen und staunen. Der Zweck heilt die Mittel – endlich habe ich ihre Aufmerksamkeit! „Das heißt auf Deutsch: Zieht. Euch. An. Jetzt. Sofort.“, erkläre ich dann (vielleicht auch etwas lauter).

#2 Streiten
Bei der Frage, was meine Kinder überhaupt nicht mögen, kommt oft die Antwort: „Streit mit meiner Schwester“. Nicht nur einmal habe ich diese Antwort in die Freundschaftsbücher schreiben müssen,  jetzt können sie es mittlerweile zwar schon selber, geändert hat sich aber nichts. In der Realität sieht es nämlich anders aus, sie bleiben sich nichts schuldig. Solltet ihr ein Geheimrezept gegen Geschwisterstreitereien haben, bitte bitte her damit.

#3 Starres Liegen 
Ihr kennt das bestimmt, wenn die Süßen am Boden liegen und bewegungsunfähig sind? „Könntest du dir bitte die Hose anziehen?“ – nach der achten Aufforderung und bevor ich die Nerven endgültig verliere, probiere ich es dann selbst. Doch: Es funktioniert nicht! Der anzuziehende Goldschatz stellt sich starr – presst die Beinchen fest zusammen  und gibt die Arme zum Körper. ÄHHHHHH!!! WUUUUSSSSAAAA!  Tief einatmen. Tief ausatmen. Und auf bessere Zeiten warten! Tief einatmen. Tief ausatmen. Einmal lässt die Körperspannung nach! Spätestens aber wenn – pädagogisch nicht wertvoll – die Kitzelmaschine kommt.

#4 Blubbern
Ich gestehe offen und ehrlich, ich mag die Blubberei mit dem Strohhalm nicht. Und natürlich gibt es immer wieder liebe Tanten und auch (blonde) Onkel, die bei meinen Goldschätzen dieses lustige Spiel immer wieder in Erinnerung rufen. Sehr lustig vor allem, wenn es sich beim Getränk um einen zuckersüßen Saft handelt, der dann am ganzen Tisch, im Gesicht und in den Haaren der Kleinen und (zum Glück auch) Großen verteilt ist. HAHAHAHAHAHA!!! Selber schuld!

# 5 Heimlich naschen 
Woher haben MEINE Kinder diese Angewohnheit nur??? Denn heimlich Schokolade essen darf eigentlich nur ich ;-) ! Unlängst tappte meine große Prinzessin aus unserer Speisekammer und sah mich verstohlen an. Ich fragte sie etwas, sie drehte sich weg und grinste. Als ich sie genauer betrachtete, merkte ich, dass sie etwas im Mund hatte. Erwischt! Sie war allein in der Süßigkeitenlade und hat meinen Vorrat weggejausnet! KREISCHHHHHHHHH!

#6 Meinung ändern
Zuerst blau, dann gelb. Zuerst ein Käsebrot, dann ein Wurstbrot. Zuerst Kartoffel, dann Nudeln. Zuerst quer geschnitten, dann längs geschnitten. Die Liste ist elendslang beziehungsweise unendlich. Dazwischen liegt immer ein mittelgroßes bis schweres Drama. Denn prinzipiell ist nichts, wie ursprünglich gewünscht oder gewollt. „Ich hab dir doch gesagt, dass ich das so haben will und nicht so. Hörst du mir nicht zu?“, heißt es dann. Oft frage ich mich wirklich, wo die versteckte Kamera steht!?!

# 7 Keine weiteren Ausführungen nötig 
„Mama, mir ist so langweilig! Darf fernsehen oder etwas Süßes bitte?“ WUSSSAAAA. Aber wie ist das mit der Dankbarkeit, wenigstens ein Bitte war dabei ;-) Noch….

In diesem Sinne: Hallo Lieblinge! Hallo Leben! Hallo MamaWahnsinn! Ich bin so unendlich dankbar, dass ihr da seid und uns bereichert. Ohne euch würde ich nicht wissen, wie belastungsfähig ich eigentlich sein kann und wie bedingungslos stark ich im Stande bin zu lieben. Ihr seid mein EIN und ALLES und der alltägliche Wahnsinn gehört einfach dazu!

Fortsetzung folgt. Keine Sorge! Ich arbeite parallel schon an dem Blogpost „Was mich glücklich macht!“ Coming soon

 

 

3 Kommentare

  1. Susanne 26. November 2015 um 11:09 Uhr - Antworten

    Tolle Sache, dieser Artikel. Kenne ich von vorne bis hinten genauso! :D

  2. Ulrike 18. Juli 2017 um 22:30 Uhr - Antworten

    suuuuuuuper! Den Kauderwelsch-Trick werd ich morgen gleich ausprobieren… meine Kinder habens auch an den Ohren…. Zum blubbern brauchen sie keinen Strohhalm, das geht auch so und ich mag es nicht… derzeit hoch im Kurs: spucken. ich kann es nimmer haben. Ist aber grad en vogue im Kindergarten. Und der kleine macht begeistert mit….. Wenn sie nicht sooooooo unendlich lieb wären ????????

  3. constanze 2. September 2020 um 9:51 Uhr - Antworten

    Den Kauderwelsch trick muss ich unbedingt ausprobieren musste auch erstmal schmunzeln wo ich es gelesen habe. Super!

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