MamaWahnsinnHochDrei

Ich bin eine unerträgliche Mama…

Hach… Ich hätte es mir selbst nicht gedacht, aber so ist es eben mit der Fremd- und der Eigeneinschätzung. Meine Lieblinge haben mir nämlich unlängst einige Punkte aufgezählt, die mich angeblich unerträglich machen. Wahrscheinlich als eine Art der Verarbeitung habe ich diese Kritik in einer Mamakolumne zusammengefasst. Heftig, sag‘ ich nur. Geht es euch manchmal ähnlich oder stehe ich damit alleine da? 

Unerträgliche Mama: Ich schreie

Tja, ich gestehe, es kommt manchmal vor – primär versuche ich aber, es zu vermeiden, ich mag es auch überhaupt nicht und empfinde es als mühsam. Ein freundliches Miteinander steht immer im Vordergrund. Doch wenn ich fünfmal das Gleiche sage und mir niemand zuhört, muss ich leider lauter sprechen. Ein „Könntest du so lieb sein und dich bitte anziehen“ hat bei meinen Schätzen keine Wirkung, es wird überhört. Dezent, aber doch. Auch „Könntest du dich bitte anziehen!“ Kommt so oft nicht wirklich an. Ein „Anziehen. Bitte. Kommt. Jetzt.“ In Kombi mit einer etwas höheren Tonlage erzielt die Wirkung. Leider.

Unerträgliche Mama: Ich höre nicht zu

Ich gelobe Besserung. Ehrlich. Wenn jedoch drei kleine entzückende Mini-Menschlein gleichzeitig auf mich stürmen und unentwegt plappern, tue ich mir schwer. Vor allem wenn mir ein Schatz vom Diktat in der Schule und der andere Liebling vom ersten Bussi in der Krabbelstube erzählt, interessiert mich der Haarschnitt der Kindergartenkollegin im ersten Moment nicht so. Sorry – alles der Reihe nach und ich sehe mir die neue Frisur gerne an. Bestimmt.

Unerträgliche Mama: Ich bin gemein

Hach, damit muss ich leider leben. Ich bin so oft gemein – sogar die kleinste Prinzessin sagt es mir schon, sie schlägt währenddessen die Hände vor der Brust zusammen, verzieht ihr entzückendes Näschen und erklärt mir: „Mama, du bist gemein“ Sorry, aber ein Säckchen Gummibärchen in der Kombination mit drei Kugeln Eis und Schlag sowie Smarties haben die großen Schwestern auch nicht bekommen. Da bin ich dann gerne gemein.

Unerträgliche Mama: Ich kaufe den Kindern nichts

Hahahaha… das kostet mir einen Lacher und wäre allzu schön, wenn es doch wahr wäre. Klar, beschenke ich meine Familie und meine Freunde gerne und kaufe auch leidenschaftlich ein. Jedoch hätte ich mir vor meinen drei Lieblingen nie und nimmer gedacht, dass es so viel Spaß machen kann, für die Kleinen zu shoppen. Tja, und ungeachtet dessen gibt es nicht tagtäglich etwas…

In diesem Sinne: Es wird besser. Bestimmt. Ganz bestimmt. Geht es euch manchmal ähnlich?
Was mich trotz allem froh stimmt: Eine andere Mama möchten sie dennoch nicht und zumindest ein Sonnenschein hat die Punkte zum Glück revidiert.

 

Unerträgliche Mama MamaWahnsinnHochDrei

PS: Details über mich, das Alter meiner Mädis, meinen Mama Blog etc. findet ihr hier.

3 Comments
  • Ulrike
    Posted at 00:03h, 07 Juli Antworten

    ‚du bist eine gemeine Mama!‘ oh ja das kenn ich auch… Bett gehen, Klo gehen, kein 3. videofilmchen, nicht noch ein eis/kuchen/Gummibärchen…
    so lang es diese Gründe hat, kann ich mit meiner Gemeinheit leben ????????

  • Tanja
    Posted at 09:56h, 10 Juli Antworten

    Zwischen der „liiiiiebsten Mama“ und der „gemeinsten Mama der Welt“ liegt oft nur ein ‚Nein‘ – passiert hier sicher 3mal in der Woche!
    Alles Liebe,
    Tanja

  • Claudia
    Posted at 10:43h, 27 September Antworten

    Hahaha! Hast du mit meinen Kindern gesprochen??? Alles habe ich auch schon so oder ähnlich gehört.

Post A Comment