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Vorsätze oder was ich 2017 vermeide

Durch meine Blogpause hat sich alles ein bisschen verzögert, 18 Tage sind im neuen Jahr schon um. Trotzdem möchte ich noch auf die Neujahrsvorsätze eingehen oder besser: Was ich 2017 vermeiden will. Ich mag das Wort Neujahrsvorsätze nämlich nicht. Ergo dessen gibt es bei mir keine Vorsätze. Das ist wahrscheinlich eher ein Schutzschild oder ein Selbstschutz, denn egal welche Vorsätze ich mir in meinen vergangenen – sagen wir mal – 20 Jahren 😉 gesetzt habe, gehalten hab ich nichts.

Da kam es schon vor, dass ich – BÖSE BÖSE und JAAAHREEEE vor den Lieblingen – zu Mitternacht laut verkündet hab, mir keine Zigarette mehr anzuzünden. Um 4 Uhr in der Früh war der Vorsatz freilich vergessen. Zum Glück bin ich (auch wegen der Angst vor Falten) wenigstens diesbezüglich konsequenter geworden. Bei den Themen „NO SWEETS“ oder „MEHR SPORT“ lässt mein Durchhaltevermögen noch auf sich warten. Und warten. Doch back to the Story, ich probiere es einfach ohne Vorsätze und versuche stattdessen einige wichtige Dinge im heurigen Jahr zu verbessern.

#TERMINPLANUNG mit Kids

Wenn ich mal frei habe, ist mein Kalender voll. Ich möchte die eine liebe Freundin treffen, dann hab ich mit der sympathischen Mama vom Kindergarten endlich ein Playdate vereinbart, mit der nächsten wollten wir Eislaufen gehen und und und. Es kam schon vor, dass ich drei Dinge an einem Tag ausmachte und dann von A nach B und weiter nach C düste. Selbstverständlich mit drei Lieblingen im Schlepptau. Doch das war viel zu viel. Die Kinder waren grantig und ich überfordert. Niemand hatte etwas davon.
NEU 2017: Es gibt nur mehr ein Date beziehungsweise eine Aktivität pro Tag. Seit die größte Prinzessin in der Schule ist, fällt es noch mehr auf.

#TIMING am Morgen

Ich bin immer fauler geworden – es gab Zeiten, da hab ich jeden Abend das Gewand für die Lieblinge hergerichtet und sie zogen sich dann in der Früh ohne Streit und Diskussion an. Mehr oder weniger halt – Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, eh schon wissen. Derzeit geht es aber drunter und drüber, wir sind noch im Ferienmodus und wir haben tagtäglich früh morgens die Diskussion, wer was anziehen soll, warum das Sommerkleid nicht mehr geht etc. pp. Schuld bin ich – und das wirklich. Ich nehme mir streng vor, diese Debatten ab dem morgigen Tag wieder auf den Abend zu verschieben. Da haben wir etwas mehr Zeit und da passen sie eher hin.

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#ZU SPÄT

Diese Krankheit hab ich wahrscheinlich von meinen Eltern geerbt. Sorry, Mama! Sorry, Papa! Doch egal wann, egal wie, die Zwei sind zu spät. Es läuft jetzt schon so ab, dass meiner lieben Mama und meinem geliebten Papa ein separater Zeitpunkt kommuniziert wird. Nämlich zum Beispiel 15.30 Uhr anstatt 16 Uhr – somit schaffen sie es und sind pünktlich um 16 Uhr da. Tja, und ich bin so ähnlich, zwar nicht diese obligatorische halbe Stunde, aber zumindest zehn Minuten. Und egal, ob ich eigentlich schon am Ort des Geschehens bin, ich schaffe es dennoch, zu spät zu kommen. Wie letztens mit der lieben Annabirdie – sorry, meine Liebe.
Für den Rest des Jahres nehme ich mir vor, pünktlicher zu sein. Ob ich es schaffe, weiß ich nicht – ansonsten müsst ihr die zehn Minuten einfach dazurechnen. 🙂

#AUF DEN LETZTEN DRÜCKER

Im Job und auch privat, ich mache vieles auf den letzten Drücker. Besorge beispielsweise am gleichen Tag das Geschenk für die Geburtstagsparty, obwohl meine Mäuse schon zwei Wochen davor die Einladung bekommen haben. Auch stelle ich die Präsentation, mit der ich ein größeres Publikum beeindrucken möchte, kurz davor fertig. Alles ganz am Schluss, ohne Puffer. Bis jetzt ist alles immer gut gegangen – oft war aber auch Glück dabei. #thankgod

#GEDULD im Job

Ich möchte ja nicht nur mit den Lieblingen viel erleben und 100.000 Sachen gleichzeitig machen. Auch im Job will ich immer mein Bestes geben. Was mir leider fehlt, ist ein bisschen mehr Geduld. Oft möchte ich von jetzt auf gleich alles umstellen, umkonzipieren, umschreiben, anstatt einmal länger darüber nachzudenken, oder gar darüber zu schlafen. Für mich schwer zu verstehen, aber genau dadurch werden viele Dinge noch besser. Nachhaltiger. Und es lohnt sich.
Note an mich selbst: manchmal drüber schlafen! Nicht immer, aber manchmal reicht!

#ACHTSAMKEIT und ENTSCHLEUNIGUNG

Slow down! Ich will einfach achtsamer sein, mehr entschleunigen und wie schon gesagt, nicht 100.000 Dinge zugleich tun. Weniger ist mehr. Ich will wissen, welche Farbe die Decke im Supermarkt hat, welches T-Shirt meine Kollegin gerade trägt und ich will auch merken, wenn die Kindergärtnerin eine neue Haarfarbe hat (auch wenn es nur eine Nuance ist) – teilweise laufe ich komplett gehetzt und mit Scheuklappen durch die Welt. Ich glaube, wenn mir das gelingt, passieren die anderen Punkte höchstwahrscheinlich automatisch.

In diesem Sinne meine Lieben würde es mich sehr interessieren, was ihr euch für 2017 vorgenommen habt. Was wollt ihr ändern? Bleibt ihr euren Vorsätzen treu? Schafft ihr es immer? Ich freue mich sehr auf euer Feedback!

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PS: Details über mich, das Alter meiner Mädis, meinen Mama Blog etc. findet ihr hier.

3 Comments
  • Petra
    Posted at 13:09h, 19 Januar Antworten

    Haha liebe Verena, ich musste grade so lachen .- wir hatten ganz ähnliche Gedanken! 🙂 Schau mal hier: http://allesinklein.com/2017/01/19/alles-neu-macht-der-januar-ideen-die-2017-noch-besser-machen/
    Wir können ja im Sommer mal eine Halbjahres-Bilanz ziehen, ob das geklappt hat mit der Achtsamkeit und so 🙂 Liebste Grüße nach Kärnten! Petra

  • Daniela Lamprecht
    Posted at 20:50h, 19 Januar Antworten

    Da hast Du Dir ja einiges vorgenommen, liebe Verena. , Das sind alles Dinge die ich nur zu gut kenne! Nur eines bin ich nicht: unpünktlich! ?

    Bei mir istvdie Liste 2017 nicht ganz so lang:

    Ich möchte einfach meinen Kids gegenüber Konsequenter sein, gesünder kochen und für mich selbstvwieder etwas mehr Sport machen!

    Bis jetzt läuft es auch ganz gut, die Frage stellt sich nur, die lange noch! ?

    Ich wünsche Dir auf jedenfalls das Du durchhältst und die Dinge die Du Dir vorgenommen hast auch durchziehst!

    Ganz liebe Grüße nach Klagenfurt

    Dani
    (elas_welt_)

  • Sandra
    Posted at 09:34h, 23 Januar Antworten

    Hallo Verena,
    ich kenne auch den MAMAWAHNSINNHOCHDREI ! ?
    Abends Kleider richten gab es bei uns auch mal, ist dann im allabendlichen Stress weggefallen.
    Sollten wir, nachdem es abends entspannter ? geworden ist, auch wieder einführen. ?
    Liebe Grüße, meinsternenreich ⭐️⭐️⭐️

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