Was ich 2020 gelernt habe oder 2020 war anders. Es war anders herausfordernder, anstrengender… eh schon wissen, es war trotz allem allerdings auch anders lehrreicher. Ich habe mich mit Sachen, Dingen und Impulsen beschäftigt, für die ich davor nicht wirklich Zeit hatte, die leider so oft neben den vier Schatzis, meinem Göttergatten, dem Job und Co. untergingen. Ich habe viel gelernt und nehme mir das Beste für 2021 mit. 

Was ich 2020 gelernt habe!

Obwohl das Jahr sehr herausfordernd und gerade für uns Mamas neben Job und Homeschooling sehr anstrengend war, habe ich mich 2020 sehr viel mit mir selbst beschäftigt. Summa Summarum war der gesamte Stress gleichzeitig auch eine Entschleunigung für mich und es war nicht alles schlecht.  Vor allem diese sechs Punkte möchte ich mir mitnehmen bzw. was ich 2020 gelernt habe….

#1 Zeit für mich

Zeit für mich ist so wichtig. Tja, die Wörter Selfcare, Mama und Auszeit… Einige denken jetzt vielleicht, sie sind nicht kompatibel, passen nicht zusammen. Ich habe mir das vor meinem vierten Schatz auch so oft gedacht, doch das darf ich widerlegen. Denn gerade mit vier Kindern behaupte ich: Selfcare, Auszeiten und das Mamasein gehören zusammen, als Mama braucht man kurze Ich-Zeiten. Es gibt Kraft, Energie. Besonders während der anspruchsvollen Corona-Zeit, in der ich mit vier Kids und Homeschooling täglich mindestens zehn Stunden alleine daheim war, habe ich, als mein Mann von der Arbeit gekommen ist, auf meine 30 Minuten täglich bestanden und tu es eigentlich immer noch. ;-)
Hier findest du einige wunderschöne Ideen und Inspirationen, die du im Mama-Alltag integrieren kannst. Ganz besondere Selfcare-Impulse für das Wochenende gibt es separat. Tja, und wenn ich es mit vier Kindern schaffe, dann schaffst du es bestimmt! Probier es aus und du merkst, wie gut es euch allen tut!

#2 Der Vergleich ist der Beginn des Unglücklichseins

Gerade auf Instagram scheint es verlockend, dort findest du das schönere Kinderzimmer, den extravagant dekorierten Tisch, die blitzsaubere Wohnung, die kreativere Mama, die schöneren Torten und und und… Es ist wichtig, Grenzen zu setzen. Wir dürfen nicht vergessen: Es handelt sich dabei um ein Bild oder ein Video, um einen kurzen Auszug. Es wird bewusst das Schöne gezeigt. Nun. Ja. Wir räumen schließlich auch auf, wenn wir Gäste einladen. Auch ich zeige beispielsweise nicht täglich unsere schmutzige Küche oder die Schmutzwäsche im Keller – das gibt es dann in Behind the Scenes.

#3 Back to the Basics: Schlafen, Spazieren, …

Leider sind diese einfachen Sachen oft untergegangen, vor 2020 war so vieles selbstverständlich und ich habe nicht darauf geachtet. Genügend Schlaf, frische Luft oder auch die Frage, ob ich genug Wasser trinke. Der Schlaf ist noch immer so ein Thema, ich versuche nun bewusst früher ins Bett zu gehen, beim Wasser helfe ich mit genialen Tricks nach. Wichtig ist es vor allem, den Bildschirm am Abend zu meiden und statt dessen zu lesen. Ideal wäre die 3-2-1 Regel, aber no worries, das schaffe ich selbst viel zu selten.
Sie besagt: Drei Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr essen, zwei Stunden vor dem Schlafengehen weg mit der Arbeit und eine Stunde vor dem Schlafengehen keine Screen-Zeiten mehr. Leider habe ich es erst wenige Male geschafft, aber ich arbeite daran.

#4 Grenzen setzen nicht immer „Ja“ sagen

Bewusster „Nein“ zu sagen ist wichtig. Es gelingt mir noch nicht immer, aber immer öfters. Wenn ich mich hintennach ärgere, nehme ich es mir strenger vor, denn niemand ist beleidigt, wenn man offen und ehrlich „nein“ sagt. Das müssen wir uns nur noch mehr bewusst werden! Schwerer akzeptiert wird es nämlich nur von Mitmenschen, die sich selbst schwer mit dem „Wörtchen“ Nein tun. Denke einmal darüber nach! Bei mir stimmt es zu 100 Prozent.

#5 Familie & Freunde

Familie und Freunde stehen vor allem – bestimmt das wesentlichste Learning. Hach, wie sehr vermisse ich die Umarmungen, die Küsse. Sobald es geht, wird definitiv mehr geknuddelt und intensiver gedrückt. Drei Sekunden mehr mindestens! :)
Apropos ein schöner Einwand: Als die Spanische Grippe 1920 vorbei war, begannen die Golden Zwanziger. Es wurde mehr gefeiert, gelacht, …. Ich freue mich darauf!

#6 Meine tägliche Wohlfühl-Liste

Ich habe mir eine tägliche Wohlfühl-Liste erstellt. Sachen und Dinge, die ich täglich mache, die mir gut tun. Jeder hat andere Bedürfnisse und andere Punkte, die ihm an shitty Days helfen – mache dir Gedanken darüber. Setz dich in einer ruhigen Minute hin und denke nach, erstelle dir DEINE Liste! Super hilfreich ist auch eine Joylist.

In diesem Sinne: Bye bye 2020, hallo 2021! Trotz mancher mysteriöser Prognosen, freue ich mich auf dich! Think POSITIVE! 

Meine Learnings aus 2020 - was ich 2020 gelernt habe. MamaWahnsinn

 

PS: Details über mich und meinen Mama- und Lifestyle-Blog MamaWahnsinn findet ihr hier.