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Weihnachtsgeschenke: Ein Blick hinter die Kulissen

Ein Blick hinter die Kulissen: Heute gibt es ein paar Details über die Weihnachtsgeschenke und wie es bei uns aussieht. So viel vorab: Nach der tollen Orient-Reise, dem intensiven Nach-Kuschelbedarf meiner daheimgebliebenen Lieblinge, gefühlten 100.000 unbearbeiteten Mails, der Wäsche, und und und … bin ich „dezent“ überfordert. Damit ihr allerdings neben meinem so-solltet-ihr-es-besser-nicht-machen Chaos einen Mehrwert bekommt, habe ich mich bei anderen Mamas umgehört. Karin von Jubeltage, Dani aka „Die kleine Botin“ und Isabelle von Mothers Finest erzählen, wie sie es handhaben und ich bin heilfroh für diese Inspiration und Motivation. 

Last Minute

Weihnachten kommt jedes Jahr schneller als man denkt und heuer bin ich mehr als nur überfordert. Ja, ich weiß, ich hätte dem Christkind vor der Schiffsreise unter die Arme greifen sollen, habe ich aber leider nicht, viele andere Sachen mussten geklärt werden… Das bedeutet: Last Minute. Last Minute de luxe. Von mir erfährt ihr leider, wie ihr es NICHT machen solltet.

Meine Schatzis haben gerade erst letztes Wochenende den Wunschzettel geschrieben. Arbeitsteilung gibt es diesbezüglich bei uns nicht wirklich, aber egal, mein Mann hilft mir sonst, wo er kann. Leider sind wir bis dato auch noch nicht dazugekommen, die Skiausrüstungen, die Eisschuhe und die obligatorischen Winterdetails zu checken und die Größen zu überprüfen. Das Christkind hätte uns gerne geholfen und uns das eine oder andere besorgt, dafür waren wir allerdings schon zu spät. Wir müssen im Ausverkauf zuschlagen.

Auch sind die frisch erstellten drei Wunschzettel alles andere als reduziert. Es galt das Prinzip: 1, 2, X im Spielzeugkatalog. Nachdem ich mir ihn in Ruhe angesehen habe, werden wir darüber nochmals sprechen, das Christkind kann aufgrund einiger Gemeinschaftsgeschenke (Reitstunden für alle, Nintendo Switch-Spiele, …) maximal drei (oder vier…) Wünsche pro Kind erfüllen. Wir hatten letztes Jahr mehr und es war eine Flut. Viel zu viel, wenn ihr mich fragt. Da helfen auch die schönen Zeichnungen unter dem Wunschzettel und die Schokoladen nichts, die liebevoll aufgeklebt wurden. Sorry. Ein Schlagzeug, das dritte Monopoly, auch wenn die Bankomat-Funktion verlockend sein mag, und zwei Wachen (Paw Patrol und Feuerwehrmann Sam) wird es nicht geben. Mir ist es jedoch wichtig, mit den Mädchen davor nochmals genau darüber zu reden, damit sie am Heiligen Abend selbst nicht enttäuscht sind. Nächstes Jahr nehme mir vor, gleich nach dem Erstellen und Bekleben des Wunschzettels mit ihnen zu sprechen.

Leider habe ich es auch verabsäumt, kleinere oder größere Spielzeug-Geschenk-Wünsche dem Onkel oder den Tanten abzugeben, bei den Taufpaten ist mir das zum Glück noch gelungen. Stattdessen gibt es schönes neues Gewand, was sie aber immer brauchen können.

Für die lieben Tanten, die Kindergärtnerinnen und Hortnerinnen habe ich heuer wunderschöne Dinge bei Cooking Catrin besorgt – vom Kochbuch bis hin zum individuellen Geschenk oder einer entzückenden Aufmerksamkeit, sie hat wunderschöne bereits liebevoll eingepackte Sachen. Sodala, so sieht bei uns… Für Tipps, wie man es machen sollte, zeigen sich andere verantwortlich!

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Weihnachtsgeschenke: So schenke andere Blogger-Mamas

Tja, und damit ich euch heute auch einen Mehrwert bieten kann, habe ich noch andere Mamas befragt. Mütter, die besser organisiert sind! Das eine oder andere übernehme ich nächstes Jahr bestimmt!

„Arbeitsteilung“ bei Karin von Jubeltage

Wie besorgst du die Weihnachtsgeschenke? Hast du Hilfe?
Na das Christkind natürlich ;)! Wobei dieses Jahr ist für mich ein besonderes Jahr, weil meine große Dame (sie ist neun Jahre alt und geht in die 4. Volksschule) mich vor einigen Tagen gefragt hat: „Mama, bist du das Christkind?“ und natürlich hab ich ihr die Wahrheit gesagt. Ich bin schon etwas wehmütig, dass die Ära zumindest bei der Großen nun endgültig vorbei ist.

Schaust du schon unter dem Jahr oder last Minute? … 
Ja, und ich bin tatsächlich das Christkind, denn in den letzten 21 Jahren seitdem ich mit meinem Mann zusammen bin, besorge alle Weihnachtsgeschenke ich. Die Kinder schreiben Ende November/Anfang Dezember mit mir gemeinsam einen Brief ans Christkind, das heißt wir besprechen vorher, was sie sich wünschen. Das hat den Vorteil, dass dann nicht zum Beispiel „ein Pferd“ am Wunschzettel steht. Meistens sind es 7-10 Sachen die da draufstehen von ganz kleinen Dingen bis hin zu größeren Wünschen (vor einem Jahr war es eine Playmobil-Villa). Wenn ich es schaffe, dass wir den Brief ans Christkind früh genug schreiben, dann kann es auch sein, dass der Nikolaus sich schon an dieser Wunschliste bedient und eine kleine Sache z.B. ein Buch bringt. Die restlichen Sachen besorge ich also auch indirekt die Geschenke von Omas und Opas. So wird die Geschenkeflut extrem eingedämmt, denn die Kinder bekommen wirklich NUR, was sie sich wünschen und nichts anderes. Ich bestelle zu 99% alles online. Ich weiß einfach schon was die Shops sind die ich gerne mag und wo ich das Gewünschte bekomme.

Versucht ihr die Geschenkeflut zu minimieren, seid ihr erfolgreich damit?
Mein Mann und ich schenken uns seit Jahren nichts mehr, einfach um Stress zu vermeiden und um keine „Notkäufe“ zu tätigen, weil wir ohnehin wissen, dass wir so wenig Zeit haben etwas Außergewöhnliches zu finden. Dann besorge ich noch einige Kleinigkeiten für Leute die uns unterm Jahr helfen (Babysitterin, Nachbarin, etc. ) – da finde ich aber meistens schnell etwas. In der Familie meines Mannes (wozu klarerweise auch die Schwiegereltern gehören), wird seit drei Jahren gewichtelt. Traumhaft! Wieder viele, viele Geschenke weniger, denn mein Mann und ich müssen genau jeweils ein Geschenk besorgen. Ja und auch die zwei besorge meistens ich 🙂 – und nein, mein Mann hilft mir üüüüüüberhaupt nicht :)))

Verpackst du alles selbst?
Außer… Moment, stimmt gar nicht! Wir haben eigentlich eine super Aufgabenteilung, denn er macht, das was ich überhaupt nicht leiden kann: Er packt die Geschenke ein. Die der Kinder (das übernimmt auch oft meine Mama) und die der anderen. Er liebt es mit Ruhe am Abend vor dem Fernseher zu sitzen und Papier zuzuschneiden, Schleifen zu binden etc. – eine Qual für mich. Ich bin echt dankbar, dass er das übernimmt.

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Isabelle von Mothers Finest

Wie besorgst du die Weihnachtsgeschenke? Hast du Hilfe?
Ich bestelle manches online, aber vieles auch in Shops. Ich mags nicht ,wenn es nur mehr ein Abarbeiten von Listen ist. Ich möchte mich inspirieren lassen und dann bewusst für den zu Beschenkenden aussuchen, das kann man in einem schönen Shop am besten, nur fehlt mir leider meist die Zeit für Herumbummeln. Oft basteln wir auch etwas oder ich drucke Fotos aus, die ich in einem schönen Rahmen verschenke, das freut Oma und Opa am meisten. Hilfe hab ich dabei keine. Manchmal fragen die Verwandten, was sie den Kindern schenken sollen und dann gebe ich die Bestellung auf. Aber meine Geschenke, die ich verschenke, besorge ich alle selbst.

Schaust du schon unter dem Jahr oder last Minute? … 
Ich bin ja grundsätzlich eher der Last Minute Typ, da funktioniere ich am besten! 😉 Ich besorge Weihnachtsgeschenke nicht vor November und die meisten dann erst im Dezember. Manchmal habe ich von den Geburtstagen der Kinder im Herbst noch etwas übrig, das ich nicht geschenkt habe, oder habe zufällig unter dem Jahr etwas besorgt, das dann unter den Weihnachtsbaum kommt.

Versuchst du die Geschenkeflut zu minimieren, bist du erfolgreich damit? 
Ja ich nehme es mir jedes Jahr vor, die Anzahl der Geschenke zu reduzieren, aber ganz ehrlich, es gelingt mir nie so richtig, Wir sind eine sehr große Familie, und alle beschenken sich gerne. Diese Jahr werde ich es wieder so versuchen, dass ich mich zurückhalte, und die Dinge, die ich zB den Kindern gerne schenken würde, den Verwandten „umhänge“. Aber grundsätzlich muss es weniger werden, denn zu viele Geschenke stressen alle und machen dann im Endeffekt nicht mehr die erwünschte Freude. Mir ist auf jeden Fall wichtig, dass jedes Geschenk in Ruhe ausgepackt wird und geschätzt wird. Das machen die Kinder aber auch, da wird nicht wild aufgerissen, sondern in Ruhe alles angeschaut und allen gezeigt.

Verpackst du alles selbst? 
Ich verpacke alles selbst, ich liebe das! Ich liebe schönes Geschenkspapier und das Verpacken mit allem Drum und Dran, schönen Bändern, Anhängern und Karten. Dennoch habe ich mir im Laufe der Jahre schöne Stoffsäcke zugelegt, in denen ich größere Geschenke verpacke. Die kann man jedes Jahr wieder verwenden und muss nicht soviel Papier verschwenden. Da blutet mir immer das Herz. Die Geschenksbänder werden bei uns traditionell aufgehoben, die streiche ich glatt, rolle sie auf und verstaue sie in meiner Bänderkiste. Machen meine Mutter und meine Großmutter auch so! 😉

Hilft dein Mann? 
Beim Geschenke besorgen?! Haha! Nicht wirklich! Meiner rennt noch in letzter Sekunde kopflos durch die Stadt und kauft ein. Fragt mich dann drei Tage vor Weihnachten fünfmal am Tag, was ich mir wünsche… Dabei könnte er jetzt doch langsam wissen, dass mich das Christkind mit einem Überraschungswochenende in Paris sehr glücklich machen würde. 😉

Reduzierte Weihnachten bei Dani von „Die kleine Botin“

Versuchst du die Geschenkeflut zu minimieren, bist du erfolgreich damit? 
Wir feiern Weihnachten sehr reduziert. Das hat keinen bestimmten Grund, eher weil es wirklich ein Fest der kleinen Kernfamilie ist. Seit wir Kinder haben, haben die Tage rund um den 24. Dezember nochmal einen neuen Zauber bekommen und die leuchtenden Augen der Kleinen am Heiligen Abend sind unbezahlbar!

Weniger ist mehr wird aber auch in Hinblick auf die Kinder, deren Wünsche und die bisherige Geschenkeflut immer mehr unser Credo: Wir besprechen alle Wünsche und einige erfüllen sich natürlich, aber mit Omas, Opas und Tanten haben wir ausgemacht, dass es ein Gemeinschaftsgeschenk gibt, wenn eine größere Investition ansteht oder sonst Geld, das angelegt wird. Den zig Packerln haben wir bewusst abgesagt, weil die Kinder es ab einer gewissen Anzahl nicht mehr aufnehmen können und am Ende ein riesiger Haufen Papier übrig ist und enttäuschte Gesichter der Omas, wenn ausgerechnet ihr Paket nicht sofort ausgepackt wird.
Die Mädchen bekommen einen Teil des Geschenks in Form eines Adventkalenders und heuer kommen noch eine Spieluhr und ein 3D-Puzzle dazu und für beide eine neue Kakao-Tasse mit Marienkäfern. Die Zeit, die wir zusammen als Familie verbringen ist auch ein Geschenk, denn das ist in der hektischen Zeit nicht immer ganz einfach, alle unter einen Hut zu bekommen und so genießen wir das umso mehr.
Am 26. bekommen wir traditionell Besuch der anderen Großeltern, die bleiben dann bis zum nächsten Tag. Das ist was besonderes und Oma und Opa müssen die ganze Zeit vorlesen und spielen.
Zeit statt Zeug steht im Vordergrund!

In diesem Sinne würde ich mich sehr freuen, wenn ihr uns auch verratet, wie ihr schenkt, was euch dabei wichtig ist.

1 Comment
  • Hanna
    Posted at 18:08h, 22 Dezember Antworten

    Weihnachten ist wirklich immer schneller da als man denkt. Ich gehöre leider eher zu den Last-Minute-Shoppern. Dieses Jahr habe ich es schon wieder nicht geschafft alle Geschenk ohne Stress zu besorgen. Besonders bei meiner Schwester habe ich mir heuer sehr schwer getan ein Geschenk zu finden. Heute habe ich ihr einen Termin in https://www.beletage-cosmetics.at/ ausgemacht. Ich denke darüber wird sie sich irrsinnig freuen.
    Alles Liebe,
    Hanna

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