Wiedereinstieg nach Elternzeit – das ist gerade für uns Mamas ein sehr brisantes Thema. Wie mache ich es? Wie viele Stunden gehe ich zurück? Passt mein alter Job noch? Ja, das Mamasein verändert auch beruflich. Und dabei ist es egal, wie viele Kinder man hat beziehungsweise wie „erfahren“ man quasi ist. Ich hatte nach jedem meiner vier Kinder ein anderes Szenario. Doch das Gefühl war ähnlich. Heute gibt es hilfreiche Tipps für die Job Rückkehr. 

Tipps für Job Rückkehr

Bevor ich auf die Tipps und auf das, was ich im Zuge der Schwangerschaften und der Arbeit gelernt habe, auf den Punkt bringe, möchte ich ausholen und dir ein paar Hintergrunddetails erzählen. Denn kurz vor der ersten Job Rückkehr war ich – unter uns gesagt – heilfroh, sofort wieder schwanger geworden zu sein. Ich konnte meinen Urlaub dazwischen verbrauchen und durfte mit meinem Bauchzwergi bei meinem Baby-Mädi Bauchzwergi daheim bleiben. Nach dem zweiten Liebling und der Auszeit mit zwei Kleinkindern habe ich mich trotz eines mulmigen Gefühles wieder sehr auf meinen Job im Marketing bei der Sparkasse gefreut. Ein bisschen Abwechslung. Ich habe wieder die Marktforschung gemacht, mit Kollegen zusammen gearbeiten, Marketing-Schwerpunkte umgesetzt, durfte kreativ sein, meinen Kaffee in Ruhe trinken, …

Hier war es tatsächlich bei jedem Sonnenschein unterschiedlich, nach dem dritten Schatz entstand dann dieser Blog und ich ging auch schnell wieder zurück in den Job, nach dem Herzensbuben kam es zum Label The Little Big Style beziehungsweise musste ich dann beispielsweise ohne dem Liebling zu Terminen nach Wien, Berlin oder Hamburg.

Wiedereinstieg nach Elternzeit

Was ich sagen kann: Jeder, der schon einmal im Mutterschaftsurlaub war – oder einer anderen längeren Arbeitspause – kann bestätigen, dass es ein seltsames Gefühl ist, wenn es wieder „richtig“ los geht.  Vor allem, wenn es wieder zurück an den alten Arbeitsplatz geht. Es ist, als wäre die Arbeit an dem Tag, an dem man gegangen ist, in der Zeit stehen geblieben. Aber das ist sie natürlich nicht. Vieles hat sich in der Zwischenzeit getan, manchmal sind auch ein paar neue Gesichter da, es gab Umstrukturierungen oder Fusionen.

Die Rückkehr in den Beruf nach dem Mutterschaftsurlaub kann für jede Mutter eine Herausforderung sein. Hier sind also meine fünf besten Tipps, um die Rückkehr an den Arbeitsplatz ein wenig weniger stressig zu gestalten.

#1 Vor dem Einstieg bewusst Entspannen

Wichtig ist es, die letzte Zeit vor dem Jobanfang relaxt zu sehen, sich zu entspannen. Jetzt abgesehen von Corona (ich bin Optimist!!!): Super ist es, wenn man vielleicht noch ein paar Tage mit der Familie wegfahren kann. Es mag verlockend sein, zu versuchen, alle Freunde noch zu treffen und vieles unterzubringen, bevor die Zeit durch die Arbeit weiter eingeschränkt wird. Doch das ist eine schlechte Idee – das Leben als berufstätige Mutter wird sehr hektisch. Schätzt die Auszeiten.

#2 In Kontakt bleiben

Hat man vor, in den selben Job wieder zurückzukehren, lohnt es sich wirklich, während der Auszeit in Kontakt zu bleiben. Vor allem wenn es darum geht, mit dem Chef und der Personalabteilung über die Erwartungen nach der Rückkehr und die Möglichkeit flexibler Arbeitszeiten zu sprechen. Ist man in Kontakt, ist das Gegenüber weitaus offener für Vorschläge, man merkt, dass du engagiert bist.

#3 Übergang zur Kinderbetreuung

Das Um und Auf ist die Eingewöhnung. Und auch, wenn du deinen Lieblingen zu deinen Eltern gibst, probiert es mindestens einen Monat vorher aus und legt den ersten Arbeitstag nicht auf den Tag, an dem das Baby den ersten Tag in der Kinderbetreuung ist. Eine sanfte Eingewöhnung ist so wichtig, auch dann bist du relaxter, wenn es wieder los geht.

#4  Rückkehr zur Wochenmitte

Ideal ist es, wenn du nicht an einen Montag, sondern an einem Mittwoch wieder startest. Das gibt dir – und deinem Liebling – eine schöne kurze Woche vor dem Wochenende, um sich wieder aufzuladen.

#5 Check-in-Zeit mit dem Kinderbetreuungspersonal

Sprich bei der Abgabe deines Schatzes mit den Betreuerinnen und finde heraus, wann eine gute Zeit für einen Anruf wäre. Wenn du dann in der Arbeit ankommst, kannst du dich damit trösten, dass es nicht lange dauern wird, bis du genau weißt, wie sich dein Baby eingelebt hat. Ich weiß, das Abgeben der Kleinen kann schwierig sein, aber wenn ich mir meine Kinder so ansehe, dann lachen und spielen sie, sobald ich außer Sichtweite bin. Don’t Forget: Da wir uns alle den Platz vorher gut angesehen haben, wissen wir, dass die Pädagoginnen und Pädagogen darauf geschult sind, mit Dingen wie Flaschenverweigerung, Trennungsangst und Überstimulation umzugehen.

In diesem Sinne: Happy Arbeitsstart!
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Wiedereinstieg nach Elternzeit, es ist nicht immer einfach. Aber es gibt Punkte, die beachtet werden können, damit es leichter fällt.

PS: Details über meinen Mama-Blog findet ihr hier.