Theoretisch wissen wir es und ich habe es auch schon öfters hier erzählt, eine ausgewogene Work Life Balance mit guten Essgewohnheiten, Bewegung und Zeit zum Entspannen ist gerade für uns Mamas wichtig. In der Praxis sieht es allerdings oft anders aus. Die Kinder, die Arbeit und der Haushalt haben oft Vorrang und für uns bleibt am Ende keine Zeit. Wie es mir mit den vier Kids, meinem Mann, dem Job und Co. gelungen ist, mehr Zeit für mich im Alltag zu integrieren, verrate ich in dieser Story. 

Work Life Balance Tipps für Mamas

Wie wichtig Mama-Auszeiten sind, brauche ich nicht zu betonen, ihr wisst, wie ich dazu stehe. Gerade mit vier Kindern, einem Mann, dem Blog, dem Shop, Schreibaufträgen, dem Haushalt, dem Hund… brauche ich auch Zeit für mich, um meine Batterien zu laden. Wir Mütter sind so oft der Motor der Familie, wir müssen auf uns, unser körperliches, leibliches und seelisches Wohl achten. Ohne Sprit steht das gesamte Auto.

Aber wie schon gesagt, die Theorie und die Praxis spalten sich hier oft. Heute verrate ich, wie es mir in meinem kunterbunten Familienalltag gelungen ist, bewusste Auszeiten zu integrieren oder neue Routinen zu setzen. Denn sich Zeit für Mama Selfcare, Selbstfürsorge oder die Aktivitäten, die uns gut tun, zu nehmen, funktioniert am Anfang vielleicht recht gechillt – doch in weiterer Folge verblassen sie leider oft. Genau deshalb gibt es heute diese drei wesentliche Impulse, die mir helfen, Routinen einzuführen.

#1 Was tut mir gut?

Gleich am Anfang müssen wir herausfinden, was uns tatsächlich entspannt. Vielleicht habt ihr schon eine Mamajoylist, mir hat sie enorm dabei geholfen. Ich habe dort meine persönlichen Glücksmomente gesammelt. Es geht um Aktivitäten, die uns motivieren, die uns fokussiert sein lassen. Was bereitet dir Spaß? Mit wem verbringst du gerne deine Zeit? Was tust du gerne, um fit und gesund zu bleiben?

Egal ob es sich um ein Bad, ein Abendessen, Lesen, Sport, eine Massage, Meditation, ein langes Mittagessen, Tanzen, Schlafen, einen Spaziergang oder ein Familienpicknick handelt – wir Mütter müssen uns die Aktivitäten auswählen, die uns gut tun und die wir unkompliziert in unserem Wochenablauf integrieren können. Machst du kaum etwas davon, ist es ratsam, mit einer zu beginnen. Ich brauche beispielsweise mein Morgenritual, um gleich in der Früh relaxter zu starten und Kraft zu sammeln.

#2 Commitment – freiwillige Verpflichtung

Commitment oder die freiwillige Verpflichtung ist gerade bei Veränderungen das Um und Auf. Ich muss schmunzeln, weil das ist nämlich auch das Lieblingswort von vielen erfolgreichen Business-Moms. Karin, sie hat selbst drei Kinder und macht den gesamte technischen Part dieser Seite, schwört zum Beispiel darauf. Long story short: Haben wir uns dazu entschlossen, uns Auszeiten für uns guttuende Aktivitäten zu nehmen, ist es unwahrscheinlich, dass wir sie einfach so langfristig in unsere Routine integrieren. Wir müssen sie bewusst einbauen, Trigger setzen, uns sozusagen „selbst verpflichten“. Das Tolle daran ist, dass uns dieses Commitment hilft, neue Routinen lange genug durchzuhalten, um dann auch die Vorteile zu erleben und neue Gewohnheiten zu schaffen.

Berufstätige Mütter, die sich „ihre erholsamen“ Aktivitäten für mehr Work-Life Balance zur Gewohnheit gemacht haben, machen sie auch. Sie haben kein schlechtes Gewissen und ziehen auch nicht die Hausarbeit oder anderes vor!

#3 Integration im Zeitplan

Wir müssen uns die Zeit für uns bewusst einplanen und im Tages- oder Wochenplan notieren. Genau das ist der Zeitpunkt, wo Commitment so wichtig wird. Ihr wisst, das Zeitmanagement und so – denn Zeitpläne sind für berufstätige Mamas großartig, besonders wenn sie eingehalten werden!  ;-) Nehmen allerdings andere wichtige Verpflichtungen die geplante „Ich-Zeit“ in Beschlag, schaffen wir es nicht, sie in unseren Gewohnheiten zu etablieren und schlussendlich den Mehrwert für uns zu ernten. Schlimmer noch, es kann sich negativ auf die allgemeine Produktivität, Motivation und auf das allgemeine Glücksgefühl auswirken.

Und bitte nicht vergessen: Es braucht nicht viel. 20 Minuten pro Tag können absolute Wunder für den Geist, den Körper und die Seele wirken.

Im Grunde ist es easy, dieses System zu befolgen – anders neigen wir Mütter oft dazu, auf uns und unsere Bedürfnisse zu vergessen.

In diesem Sinne: Eine glückliche Mama ist eine gute Mama.
Und ein entspanntes, glückliches, konzentriertes, positives und energiegeladenes Feeling hilft uns bei allem was wir tun! 

Work Life Balance Tipps für Mamas - super Tipps für mehr Ausgeglichenheit

PS: Details über mich und meinen Mama- und Lifestyle-Blog MamaWahnsinn findet ihr hier.