Nur wenn wir uns konkrete Ziele setzen, können wir diese auch erreichen – das wissen wir eigentlich alle. ;-) Und wir sind ganz aufgeregt, voller Motivation und hoffnungsvoller Energie, wenn wir uns durch ein neues Ziel inspirieren lassen. Doch dann ist es dies, dann das, dann die Kids, dann die Schule, dann …. Warum schaffen wir Mütter es nicht immer, die notwendigen Schritte durchzuziehen, um UNSERE Ziele auch tatsächlich zu realisieren? Heute verrate ich dir vier praktische Tipps, die dir dabei helfen jedes DEINER Ziele zu erreichen.

Ein Ziel ohne Plan ist nur ein Wunsch

Um ein Ziel auch tatsächlich langfristig zu verfolgen, brauchen wir einen konkreten Plan. Motivation und Willenskraft alleine reichen nicht aus, denn diese können gerade im Mama-Alltag und unserem Trubel mit den Kids und Co. leicht verschwinden. Ich kenne das allzu gut. Viel hilfreicher ist es hier, wenn wir gesunde und stabile Gewohnheiten entwickeln, um unsere Ziele zu erreichen. Denn sobald ein Verhalten zur Gewohnheit wird, spart es uns viel Zeit und Energie, weil unser Unterbewusstsein dies automatisch tut und es uns weniger Willenskraft kostet.

Wir müssen nicht warten, bis wir uns motiviert und inspiriert fühlen, sondern ziehen die Dinge durch, weil wir es uns so angewöhnt haben. Gerade mit Kindern, dem Partner, Job, Haushalt und Co. sind Routinen ändern und gute Gewohnheiten für uns Mütter zentrale Orientierungspunkte, die uns unterbewusst enorm dabei helfen, unsere Ziele zu realisieren. Hier sind vier hilfreiche Tipps für dich.

#1 Klare, spezifische Ziele mit Details

Wenn wir unsere Ziele ganz klar und konkret notieren, fühlen sie sich erreichbar und weniger theoretisch an. Beantworte die „Was genau? Warum? Wann? Wo? Wie? Mit Wem? Häufigkeit?“ Fragen zu deinem persönlichen Ziel. Setzt dich intensiv und detailliert mit deinem Ziel auseinander und denk dir einen realistischen Plan aus, wie du es erreichen kannst.

Wenn du dir aller Details bewusst bist, kannst du dein großes Ziel leichter in kleine, umsetzbare Schritte unterteilen. Ich schreibe meine Ziele gerne schön auf Papier auf oder erstelle ein Vision Board dazu, weil ich mich gerne von bildlichen und niedergeschriebenen Stützen inspirieren lasse. Außerdem kommen meine großen Ziele auch immer ins „Mein Balance Tagebuch“, um auch mich selbst täglich daran zu erinnern. Ich kann dir anraten, dies auch auszuprobieren.

#2 Umsetzbare Aufgaben

Wenn du dir im Klaren darüber bist, was genau dein Ziel ist und was du wie oft machen musst um dies zu erreichen, kannst du diese Tätigkeiten konkret planen. Ich benutze dafür gerne meinen Kalender und trage mir diese Aktionen ein, so wie jeden anderen Termin (Geburtstagsfest der besten Freundin, Ballettaufführung der Schatzis, Tierarzt Termin, …) auch. So stelle ich sicher, dass ich nicht darauf vergessen und regelmäßig an meinen Zielen arbeite. Für mich funktioniert es besonders gut, wenn ich diese Tätigkeiten an eine bestehende Gewohnheit anhänge.

Es war zum Beispiel mein Ziel, täglich Yoga zu machen. Ich habe es also bewusst in meinen Alltag, in meine Morgenroutine, die ich zum Kraftsammeln vor dem morgendliche Chaos unbedingt brauche, integriert. Ich habe mir vorgenommen, es jeden Tag für ein paar Minuten vor dem Zähneputzen einzuplanen. Ein schneller Yoga Flow für Anfänger, aber es tut gut.

Mein Gehirn weiß nun schon ganz automatisch, dass ich nach dem Aufstehen mein Quick Yoga mache und danach die Zähne putze. Dadurch muss ich mich nicht daran erinnern es in meinen Alltag einzubauen, es kann nichts dazwischenkommen und es wird ganz automatisch zum Teil meines Tagesablaufes.

 

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#3 Konzentriere dich auf Regelmäßigkeit anstatt Perfektionismus

Als ich mit der Zielsetzung angefangen hab, habe ich mir immer Deadlines und Fristen für das Erreichen meiner Ziele gesetzt. Letztendlich hat das zu unnötigem Stress, Selbstzweifel und Panik geführt. Ich habe mich dadurch so oft geärgert, wenn ich Fristen nicht einhalten konnte und das Leben als Großfamilie dazwischengekommen ist. Das Zauberwort heißt auch hier Situationselastiztiät.

Wenn wir uns über uns selbst ärgern, ist das verschwendete Energie und Zeit, die wir anders viel besser nutzen können. Natürlich können wir grobe Fristen für unsere Ziele festlegen, um den Überblick zu bewahren. Aber man muss sich bewusst sein, dass es nicht darum geht, diesen Termin strikt einzuhalten, sondern sich Schritt für Schritt in die Richtung des Zieles zu bewegen. Manchmal passiert das Leben einfach und Dinge kommen dazwischen, die sich nicht planen lassen. Sei bitte geduldig mit dir selbst. Solange du konsequent dran bleibst und dein Bestes gibst, kommst du deinem Ziel sowieso näher und wirst es auf kurze oder lange Sicht erreichen.

#4 Intelligente Belohnungen

Das ist ein ganz wichtiger Schritt auf dem Weg zu deinem Ziel, denn er motiviert dich konsequent zu bleiben und verschönert den ganzen Prozess um einiges. Es soll dich daran erinnern, dass der Prozess und der Weg genauso genossen werden sollten, wie das Erreichen deiner Ziele selbst. Zusätzlich wird ein Anreiz für die Aufgabe geschafft.

Allerdings muss man ein paar Dinge beachten, um Belohnungen auch wirklich produktiv zu nutzen. Wir müssen lernen, uns intelligent zu belohnen. Wenn es unser Ziel ist, Gewicht zu verlieren und fitter zu werden, können Cheat Meal Mahlzeiten kontraproduktiv sein. Versuche dich mit Dingen zu belohnen, die dich an die Gründe erinnern, warum du dieses Ziel erreichen möchtest. Sinnvolle Belohnungen für dieses Ziel könnte beispielsweise auch die Anschaffung neuer Kleidung sein. ;-) Entweder Sportgewand, um darin zu trainieren oder ein hübsches Outfit für den Alltag in dem du dich mit deinem fitteren Körper wohlfühlst. Oder ein schöner Ausflug in der Natur mit der ganzen Familie. Das wird dich ermutigen weiterzumachen!!!!

 

In diesem Sinne: Was sind deine Ziele? Welche dieser Routinen hast du schon in deinen Alltag integriert? Hast du noch andere Tipps?

Ziele erreichen - auch mit vier Kindern möglich

PS: Details über meinen Mama-Blog findet ihr hier.